DIÖZESAN-CARITASVERBAND  ONLINE-BERATUNGEN  EHRENAMT  CARITAS VOR ORT     
  • Facebook
  • Twitter
  • MySpace
  • Delicious
  • Google

10 Jahre Stromspar-Check in Euskirchen

Caritasvorstand Martin Jost (l.) und Stromsparchecker Mario Ramos (r.) konnten Iris Poth, der Leiterin der Stabsstelle der Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, einen Scheck über fast 5.000 Tonnen CO² überreichen, die in den letzten 10 Jahren in unserer Region durch das Projekt Stromspar-Check eingespart wurden.Caritasvorstand Martin Jost (l.) und Stromsparchecker Mario Ramos (r.) konnten Iris Poth, der Leiterin der Stabsstelle der Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, einen Scheck über fast 5.000 Tonnen CO² überreichen, die in den letzten 10 Jahren in unserer Region durch das Projekt Stromspar-Check eingespart wurden.

 

Caritasvorstand Martin Jost und Mario Ramos vom Team „Stromspar-Check Kommunal“ hatten jetzt, anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Projekts, die Gelegenheit Iris Poth, der Leiterin der Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen, einen symbolischen Scheck über knapp 5.000 Tonnen CO² zu überreichen. „Diese beeindruckende Zahl eingesparter Schadstoffe ist das Ergebnis von 2676 Beratungen in sozial benachteiligten Haushalten im Kreis, die unser Team von Stromspar-Checkern in den vergangenen 10 Jahren durchgeführt hat“, berichtet Jost.

 

Das Projekt „Stromspar-Check Kommunal“, welches die Caritas in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für Energie und Klimaschutz und dem Bundesumweltministerium durchführt, unterstützt sozial benachteiligte Haushalte dabei, Energiekosten zu senken und drohender Energiearmut vorzubeugen. „Und die betrifft leider ziemlich viele“, so Ramos. Bundesweit gebe es laut Angaben der Bundesnetzagentur jährlich weit über 300.000 Stromsperren wegen nicht bezahlter Rechnungen. Alle sozialschwachen Haushalte im Kreis Euskirchen, also etwa Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Wohngeldempfänger oder Rentner mit Grundsicherung können an dem Projekt teilnehmen und von ihm profitieren.

 

Jeder teilnehmende Haushalt erhält kostenlos Soforthilfen im Wert von 70 Euro. Dies können etwa Energiespar-LEDs, schaltbare Steckdosenleisten, Wasser sparende Duschköpfe oder auch Kühlschrankthermometer sein. In einem zweiten Haushaltsbesuch wird dann die jeweils notwendige Energiespar-Technik eingebaut. „Zudem geben die Stromsparhelfer – selbst ehemalige Langzeitarbeitslose – in dieser Beratung auf Augenhöhe Tipps zur Nutzung sowie zum energieeffizienten Verhalten im Alltag, die sich richtig lohnen“, so Ramos. Er ist selbst ursprünglich als Maßnahmeteilnehmer beim Stromspar-Check gestartet und koordiniert seit vielen Jahren das Team der Stromspar-Checker. Ramos hat also über das Projekt den Sprung in eine reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschafft. „Ebenso wie 12 andere in den letzten zehn Jahren“, berichtet er nicht ohne Stolz.

 

Durchschnittlich sparen die teilnehmenden Haushalte im Kreis Euskirchen rund 200 Euro an Energie- und Wasserkosten pro Jahr. Auch der Klimaschutzeffekt ist beachtlich. Allein im Kreis Euskirchen verringert sich durch die ausgegebenen Soforthilfen der CO2-Ausstoß je beratenem Haushalt um 332 kg jährlich.

 

Diese Zahlen beeindruckten auch den Kreis Euskirchen. „Das Angebot der Caritas für sozialschwache Haushalte ergänzt sich optimal mit unseren eigenen Energieeffizienzmaßnahmen“, so Poth. Der Kreis beschäftige mit Manfred Scheff einen Energieberater und setze mit diesem eine „Haus-zu-Haus“ Kampagne um. „Wir kündigen seinen Besuch in den Orten über die Ortsvorsteher an. Die Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, einen vor Ort Beratungstermin mit Herrn Scheff zu vereinbaren.“ In einer aktuellen Umfrage unter den Nutzern des Angebots gaben 81 Prozent der Befragten an, energetische Sanierungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 862.000 Euro umgesetzt zu haben. „Außerdem hält Herr Scheff im Rahmen des Sanierungstreffs Kreis Euskirchen Fachvorträge. Am 21. November ist der letzte Termin in diesem Jahr im Hellenthaler Rathaus“ berichtet Poth. Thema ist „Moderne Geräte im Haushaltscheck: Stromkosten und Labeling“. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Sie ist kostenfrei, um eine vorherige Anmeldung unter der Rufnummer 02251/15526 wird gebeten.

 

Wer die oben genannten Kriterien für einen Besuch der Stromspar-Checker erfüllt, kann sich unter der Rufnummer 02251/9419-167 an Caritasmitarbeiter Mario Ramos wenden oder mit ihm per E-Mail unter arbeitsprojekte@caritas-eu.de in Kontakt treten. Weitere Infos gibt es unter www.stromspar-check.de und facebook.com/stromsparcheck.

 

"Wir sind da - auch für Sie!"

aktionswoche_betreuungsvereine

 

Caritas Euskirchen beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche der katholischen Betreuungsvereine „Wir sind da – auch für Sie!“

 

Die Betreuungsvereine der verbandlichen Caritas trotzen ihren Finanznöten und erneuern mit einer bundesweiten Aktionswoche ihr Angebot „Wir sind da – auch für Sie!“ Vom 12. bis 17. November 2018 präsentieren katholische Betreuungsvereine bundesweit ihre Arbeit und stellen ihr Beratungs- und Unterstützungsangebot vor. Infos: https://betreuungsvereine-in-aktion.de/Aktionswochen/aufruf-aktionswoche-2018/

 

Auch die Caritas Euskirchen beteiligt sich am Mittwoch, den 14. November, mit einem Infostand in der Euskirchener Fußgängerzone an der Aktionswoche. Kollegen des Betreuungsvereins des Wohlfahrtsverbandes werden über ihre Arbeit informieren und das Gespräch mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern suchen.

 

Betreuungsvereine sind Kompetenzzentren zum Thema Rechtliche Betreuung und Vorsorge. Sie engagieren sich mit ihren ehrenamtlichen und beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Betreuungsvereine informieren und beraten zu Vorsorgemöglichkeiten, schulen ehrenamtliche und familienangehörige rechtliche Betreuer und übernehmen Rechtliche Betreuungen durch ihre beruflich Mitarbeitenden.

 

Leider ist die finanzielle Situation der Betreuungsvereine unverändert angespannt. Eine notwendige gesetzliche Änderung der Vergütungssätze für beruflich geführte Betreuungen wurde bisher nicht umgesetzt. Die Verhandlungen zwischen Bund und Länder sind komplex und dauern an. Einige Vereine haben aufgrund der Unterfinanzierung bereits aufgeben müssen.

 

Der Deutsche Caritasverband (DCV), der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und der SKM Bundesverband fordern Bund und Land auf, schnellstens die Existenz der Betreuungsvereine zu sichern und in einem ersten Schritt einer ausreichenden (tarifgerechten) Erhöhung der Stundensätze beruflicher Betreuung zuzustimmen.

 

Der Betreuungsverein der Caritas Euskirchen hat im letzten Berichtsjahr mit vier hauptamtlichen und 25 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern 154 rechtliche Betreuungen geführt. Zusätzlich informiert der Betreuungsverein regelmäßig interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Möglichkeiten von Betreuungsverfügungen, Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.

 

Kontakt und Infos:
Caritasverband für das Kreisdekanat Euskirchen e.V.
Betreuungsverein
Wilfried Schmitz
Tel. 02251/ 6504524
wilfried.schmitz@caritas-eu.de

 

Volleyballnacht fördert Sport und Toleranz

2018_11_Volleyballnacht_web

 

Ein bunt gemischtes Angebot bieten die Organisatoren der diesjährigen Euskirchener Volleyballnacht für Jugendliche und junge Erwachsene von 14 bis 25 Jahren. Los geht es am Freitag, 16. November, 21 Uhr, in der Jahnhalle in Euskirchen, Erftstraße 18. Mitmachen kann bei der Volleyballnacht jeder, egal ob alleine, als Clique oder Mannschaft. Die Zusammenstellung der Mannschaften wird vor Ort unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität ausgelost. Hier gilt das Motto jeder mit jedem und gemeinsam für Toleranz und Integration. Die Jugendlichen spielen bis in die Nacht um den Sieg.

 

Auch für Zuschauer, Nichtspieler und Volleyball-Pausierer gibt es ein interessantes Programm: Riesen-Vier-Gewinnt, Tischtennis, Kicker und Waveboards lassen keine Langeweile aufkommen. Die katholische Jugendagentur Bonn sorgt zudem für Erinnerungsfotos an einer Fotowand. Während der Volleyballnacht können sich die jugendlichen Sportler kostenlos mit Kaltgetränken, Kaffee und gesunden Snacks stärken.

 

Organisiert wird die Veranstaltung von der Kreisstadt Euskirchen, der katholischen Jugendagentur Bonn und der Caritas.

 

Die Volleyballnacht ist ein kostenfreies Angebot für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen vom 14. bis zum 25. Lebensjahr. Jugendliche unter 16 Jahren können nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten teilnehmen. Vorab Anmeldungen sind möglich, aber nicht notwendig. Die Veranstalter freuen sich auf eine Nacht ohne Langeweile, Alkohol und Zigaretten. Denn die Veranstaltung ist, im Sinne des sportlichen Gedankens, rausch- und qualmfrei.

 

Erfolgreiches Klassik-Benefizkonzert für Notschlafstelle

Freuten sich über ein gelungenes Benefizkonzert - Annette Schuster, Manfred Sistig, Michael Frangen, Maik Warnke, Daniel Ackermann, Lilia Hägele, Bernhard Becker (Vorstand Caritas, zweite Reihe)Freuten sich über ein gelungenes Benefizkonzert - (v.l.) Annette Schuster, Manfred Sistig, Michael Frangen, Maik Warnke, Daniel Ackermann, Lilia Hägele, Bernhard Becker (Vorstand Caritas, zweite Reihe)

 

Ein Konzert für Obdachlose - dieser Geburtstagswunsch von Annette Schuster an ihren Mann war vor sieben Jahren Auslöser für das erste Benefiz-Kirchenkonzert zugunsten der Caritas-Notschlafstelle. „Mittlerweile ist es quasi zu  einer Tradition geworden“, so Schuster.

 

Rund 200 Konzertbesucher konnten jetzt an Allerheilgen in der Herz-Jesu-Kirche von Caritasvorstand Bernhard Becker im Namen der Initiatorin begrüßt werden. Ihr Neffe Maik Warnke führte durch das Programm, welches das Publikum mit Trompete, Violine und Orgel auf eine musikalische Reise durch die Welt der klassischen Musik führte.

 

Das „Kernteam“ bilden seit sieben Jahren die beiden Konzerttrompeter Jürgen Schuster, Mitglied des WDR-Funkhausorchesters und Daniel Ackermann, freischaffender Künstler, sowie Regionalkantor Manfred Sistig. Leider konnte Jürgen Schuster gesundheitsbedingt in diesem Jahr nicht aktiv an dem Konzert mitwirken.

 

Mit Ackermann und Sistig spielten die renommierten Musiker Michael Frangen und Lilia Hägele gemeinsam Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, J.M. Leclaire, J.F. Dandrieu, Max Reger, Francesco Manfredini und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Der Konzerttrompeter Michael Frangen ist Leiter der Kreismusikschule Vulkaneifel, die Violinistin Lilia Hägele ist Instrumentalpädagogin und Dozentin beim Jugendsinfonieorchester Eifel und Ardennen

 

Noch kurz vor Konzertbeginn mussten die Musiker das Programm umstellen, da es ein Problem mit der Orgel gab. Laut Moderator Warnke war nicht genug Luft im System und einige der Pfeifen konnte nur mit halber Kraft spielen. Stücke von Nicolaus Bruhns und Max Reger wurden durch Sistig mit Musik von Johann Sebastian Bach ersetzt. Dem Konzert tat dies keinen Abbruch.

 

Vor dem letzten Stück des Konzerts berichtete Becker über die Arbeit der Wohnungslosenhilfe und bat die Konzertbesucher um eine Spende für die Notschlafstelle, welche eine jährliche Unterfinanzierung von 40.000 Euro mit Spenden und Eigenmitteln auffangen muss.

Auf den Stufen zum Altar hatte er Lichter und gerahmte Fotografien positioniert, die an kürzlich verstorbene Klienten der Wohnungslosenhilfe erinnerten. „Die von uns betreuten Wohnungslosen sind Menschen wie du und ich. Heute Abend können wir fünf Menschen, die uns in diesem Jahr verlassen haben, hier ein Gesicht geben“

 

Leider sei der zunehmende Mangel an bezahlbarem Wohnraum auch im Kreis Euskirchen zu spüren, die Zahl der von der Caritas bereit gestellten Postanschriften für Menschen ohne festen Wohnsitz in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Umso wichtiger sei es, wenn sich Bürgerinnen und Bürger für die Menschen ganz am Rande unserer Gesellschaft einsetzten. Allerdings sei es leider so, dass die Menschen am Rande unserer Gesellschaft immer kränker würden. Hier gelte es Lösungen zu finden, um auch diese Menschen künftig mit Angeboten zu erreichen. Hier sei man mit den relevanten Stellen im Gespräch, erklärte Becker.

Der stimmungsvolle Konzertabend endete mit stehenden Ovationen für die Künstler. Insgesamt kamen 2.497 Euro für den Erhalt der Notschlafstelle zusammen. Becker dankte gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Martin Jost der Initiatorin Annette Schuster, Moderator Maik Warnke und den Musikern mit Blumensträußen sowie einem von den Wohnungslosen angefertigten Präsent für ihr Engagement.

 

„Es ist wirklich beachtenswert, wie lange dieses ganz besondere Engagement schon trägt. Nächstes Jahr wollen wir das achte Benefizkonzert für Wohnungslose auf die Beine stellen, “ freute sich Becker bereits auf die Fortsetzung 2019.

 

Aktion „Herz zeigen!“ für Wohnungslosen- und Demenzhilfe

freuten sich über 400 Euro für die Demenzhilfe der Caritas Euskirchen - (v.l.) Jana Fröhlich (dm-Markt Fußgängerzone), Silvia Krüger (Caritas Euskirchen), Rolf BastenFreuten sich über 400 Euro für die Demenzhilfe der Caritas Euskirchen - (v.l.) Jana Fröhlich (dm-Markt Fußgängerzone), Silvia Krüger (Caritas Euskirchen), Rolf Basten

 

Große Freude bei der Spendenübergabe in der Euskirchener Fußgängerzone - (v.l.) Sabrina Michels (dm-Markt Roitzheimer-Straße), Monika Tilk (Schulleitung Gemeinschaftsgrundschule Nordstadt), Martin Jost (Vorstand Caritas Euskirchen), Markus Niederstein (Caritas Euskirchen), Alexandra Busch (dm-Markt Roitzheimer-Straße)Große Freude bei der Spendenübergabe in der Euskirchener Fußgängerzone - (v.l.) Sabrina Michels (dm-Markt Roitzheimer-Straße), Monika Tilk (Schulleitung Gemeinschaftsgrundschule Nordstadt), Martin Jost (Vorstand Caritas Euskirchen), Markus Niederstein (Caritas Euskirchen), Alexandra Busch (dm-Markt Roitzheimer-Straße)

 

Während der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagement 2018 hatte der dm-Drogeriemarkt mit seiner Aktion „Herz zeigen!“ bundesweit in den dm-Märkten dazu aufgerufen, zwischen jeweils zwei lokal engagierten Spendenempfängern abzustimmen und sich so für eine lokale Organisation einzusetzen.

 

In diesem Jahr hat die Caritas Euskirchen erstmalig mit der Wohnungslosenhilfe bei der Aktion „Herz zeigen!“ im Euskirchener dm-Markt auf der Roitzheimer-Straße mitgemacht. Bereits zum zweiten Mal war der Wohlfahrtsverband gemeinsam mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Demenzhilfe bei der Aktion „Herz zeigen!“ im dm-Markt in der Euskirchener Fußgängerzone beteiligt.

 

Im Fokus der Aktion „Herz zeigen!“ steht die Sichtbarmachung des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements. Die insgesamt rund 3.800 lokalen Spendenempfänger, denen dm mit dieser Aktion eine Plattform gibt, stehen dabei beispielhaft für den Einsatz vieler Menschen und Organisationen in Deutschland.

 

Kürzlich konnten Caritasvorstand Martin Jost und Markus Niederstein, Mitarbeiter der Caritas-Wohnungslosenhilfe, im dm-Markt auf der Roitzheimer-Straße einen Spendenscheck über 600 Euro entgegennehmen. Überreicht wurde er durch die Filialleiterin Alexandra Busch. Außerdem konnte Monika Tilk, Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Nordstadt, die sich ebenfalls an der Aktion „Herz zeigen!“ beteiligt hatte, einen Spendenscheck über 400 Euro durch die stellvertretende Filialleiterin Sabrina Michels entgegennehmen.

 

Im dm-Markt in der Euskirchener Fußgängerzone konnte Caritasmitarbeiterin Silvia Krüger, gemeinsam mit dem ehrenamtlich Mitarbeitenden Rolf Basten einen Spendenscheck über 400 Euro entgegennehmen. Überreicht wurde er durch die Filialleiterin Jana Fröhlich. Außerdem konnten sich die Vertreter des Vereins "Älter werden in Euskirchen e.V.“ über einen Spendenscheck in Höhe von 600 Euro, überreicht durch die stellvertretende Filialleiterin Tamara Engels, freuen.

 

Bei der Aktion konnten Kunden und Interessierte in den Euskirchener dm-Märkten in der Fußgängerzone und auf der Roitzheimer-Straße jeweils über zwei Projekte abstimmen.

„Eine tolle Aktion. Das Ergebnis der Abstimmung entschied über die jeweilige Spendensumme - jedoch ging keine der beiden Organisationen leer aus, “ so Caritasvorstand Martin Jost.

 

20 Jahre Wohnhaus Kirchheim

Der Bewohnerchor sorgte mit seiner Hymne "Kirchheim ist schön" für Stimmung.Der Bewohnerchor sorgte mit seiner Hymne "Kirchheim ist schön" für Stimmung.

 

Am Samstag, den 08. September, konnten wir, bei tollem Spätsommerwetter, mit vielen Betroffenen, Angehörigen und Gästen das 20jährige Bestehen unseres Caritas-Wohnhauses für Menschen mit einer psychischen Erkrankung in Kirchheim feiern.

 

Schirmherrin Bettina Böttinger, die selbst an dem Tag leider verhindert war, lies uns, in einem sehr persönlich gehaltenen Brief - verlesen durch unseren Vorstand und zuständigen Fachbereichsleiter Bernhard Becker - ihre Glückwünsche zukommen.

 

Unser Vorstand Martin Jost, Heimleiter Josef Heinen und Heimbeirat Marcus Baumann begrüßten die Gäste, darunter viele offizielle VertreterInnen aus Kirche, Verwaltung und Politik. Josef Heinen lies in seiner Ansprache die letzten 20 Jahre noch einmal Revue passieren.

 

Grußworte vom Vorsitzenden des Caritasrats, Kreisdechant Guido Zimmermann, MdL Klaus Voussem und dem Ersten Beigeordneten der Kreisstadt Euskirchen, Johannes Winckler, rundeten den offiziellen Teil der Feier ab.

 

Für Stimmung sorgten die Samba-Trommelgruppe "Brassel Brasilikum" des SPZ Hürth und der Bewohner-Chor unseres Wohnhauses Kirchheim, unter anderem mit ihrer Hymne "Kirchheim ist schön".

 

Neben den beiden aktiven Vorständen waren, in Person von Bruno Grobelny, Franz Josef Funken und Horst Lennartz, auch alle ehemaligen Geschäftsführer und Vorstände unseres Verbandes anwesend.

 

Gemeinsam mit den anderen Gästen feierten sie ein buntes Sommerfest mit leckerem Essen, guten Gesprächen und toller Musik. Im Namen unseres Vorstands möchten wir uns bei allen bedanken, die zum Gelingen dieses tollen Jubiläums beigetragen haben.

JUMO macht Jugendarbeit mobil

jumo_web

 

JUMO – so lautet der Name des Jugendmobils, welches Caritas und Kreisstadt gemeinsam auf die Straßen Euskirchens gebracht haben. 

 

„Mit der Schließung des Jugendtreffs in Stotzheim vor rund drei Jahren gab es Handlungsbedarf für die Umsetzung der offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Ortsteilen der Kreisstadt“, erklärt Martin Jost, Vorstand der Caritas Euskirchen. Um hier Abhilfe zu schaffen und auch die Jugendlichen zu erreichen, die nicht zur Jugendvilla in der Alten Gerberstraße kämen, sei gemeinsam mit der Kreisstadt die Idee der Mobilen Offenen Kinder- und Jugendarbeit entwickelt worden. Bereits seit 2017 ist die Caritas, zunächst mit einem anderen Fahrzeug, in verschiedenen Außenorten Euskirchens unterwegs. „So konnten wir bereits im vergangenen Jahr erste Kontakte knüpfen und vor allem Erfahrungen in der praktischen Umsetzung sammeln“, betont Martin Jost.

 

Der Name JUMO ist mit einem Wettbewerb gefunden worden. Zu diesem hatten Caritas und Kreisstadt die Jugendlichen der Region im Frühjahr aufgerufen. „Der Jury ist es nicht leichtgefallen, aus den kreativen Einsendungen der Jugendlichen ein schönes Pendant zur Euskirchener Jugendvilla herauszusuchen“, so Bürgermeister Dr. Uwe Friedl. Das Rennen machte schließlich Sylvana Wolter aus Schleiden mit ihrer Idee JUMO. JUMO steht für Jugendmobil. Die knallig-bunte Umsetzung des Namens im Graffiti-Stil kommt vom Berliner Künstler Thomas Bratzke.

 

Der außen sehr auffällig und bunt gestaltete JUMO-Kleintransporter bietet im Inneren Platz für Sitzmöbel, Bänke, Tische, Gesellschaftsspiele und Spielgeräte, die vor Ort aufgebaut und angeboten werden. „Dank einer Förderung des LVR-Rheinland zur Digitalisierung konnten wir zusätzlich eine Spielkonsole, einen Flatscreen sowie PC und Smartphone-Ladestationen realisieren. Wir sind uns sicher, damit den Interessen und Wünschen Jugendlicher gerecht zu werden“, berichtet Martin Jost.

 

Ausschlaggebend für die Wahl der angefahrenen Standorte sei, laut Martin Jost, der Anteil an Jugendlichen in den jeweiligen Ortsteilen der Kreisstadt gewesen. Caritas-Fachkraft Wojciech Hapka ist mit dem JUMO künftig in Stotzheim, Kuchenheim, Kirchheim und Flamersheim regelmäßig unterwegs. Zielgruppe sind alle Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren, die in den angefahrenen Ortsteilen leben.

 

Der Einsatz des JUMO erfolgt ganzjährig und wetterunabhängig, der Bus ist immer an einem festen Standort in den jeweiligen Ortsteilen zu finden.

 

Bieten soll JUMO einen Ort der Begegnung, freizeitpädagogische und bewegungsorientierte Angebote sowie kultur- und medienpädagogische Aktionen. Außerdem sollen die Caritas-Fachkräfte die Jugendlichen bei der Lösung von Konflikten unterstützen, Beratung bieten  und bei komplexeren Problemen an andere Fachstellen vermitteln.

 

Wann und wo JUMO Station macht erfahren Sie hier: jugendzentrum-euskirchen.blogspot.com

 

Wir qualifizieren Wohnungspaten für Geflüchtete

wohnungspate_web_480

 

Neben Sprache und Arbeit / Ausbildung ist die eigene Wohnung ein wichtiger Meilenstein für Geflüchtete auf ihrem Weg in die Integration in ihre neue Heimat. Der Weg dorthin ist für unsere neuen Nachbarn häufig mit hohen Hürden besetzt. Wie funktioniert der Wohnungsmarkt? Was muss ich beachten? Was erwarten potenzielle Vermieter von mir?

 

Möchten Sie Ihre Neuen Nachbarn auf diesem Weg begleiten? Dann werden Sie Wohnungspate! Wir qualifizieren und begleiten Sie auf Ihrem Weg.

 

Kontakt, Infos und Anmeldung unter 02251/79474-15 oder per E-Mail: peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de

Repair-Café

logo_repair_cafe_eu_web

Nachdem im letzten November, anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung unter dem Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“, ein erster Reparaturtreff im „Café International“ der Caritas stattgefunden hat, nimmt das „Repair-Café“ in Euskirchen nun regelmäßig Fahrt auf.

 

Die Caritas Euskirchen ihr „Repair-Café“ künftig an jedem zweiten Freitag im Monat, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, im „Café International“, In den Herrenbenden 1, in 53879 Euskirchen an. Um eine vorherige Anmeldung bei Peter Müller-Gewiss unter der Rufnummer 02251/79474-15 wird gebeten. Nicht reparable Dinge müssen von den Gästen wieder mitgenommen werden, eine Entsorgung durch die Caritas Euskirchen ist nicht möglich.

 

Zum Info-Flyer geht es hier...

 

Caritaskampagne 2018

 

Die Jahreskampagne 2018 der Caritas steht unter dem Motto "Jeder Mensch braucht ein Zuhause".

 

Dazu heisst es auf der Kampagnenwebseite www.zuhause-fuer-jeden.de: 

"In Deutschland fehlen eine Million Wohnungen. Nicht nur Randgruppen sind betroffen, das Problem ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wohnungen werden luxussaniert, Mieten steigen stark, Menschen müssen ihr langjähriges Zuhause verlassen und finden keine neue Wohnung, die sie sich leisten können. Sie verlieren ihr soziales Umfeld und ihr Zuhause. Am Ende sitzen sie vielleicht auf der Straße.

 

Ihr Endpunkt ist der Ausgangspunkt der Caritas-Kampagne 2018: Mit ihr wollen wir zeigen, wo es an Wohnungen fehlt und wie man bezahlbaren Wohnraum schaffen kann. Denn ein Zuhause für jeden darf in einem reichen Land wie Deutschland nicht Privileg sein, sondern Grundrecht."

 

Die Caritas Euskirchen - wer wir sind und was wir tun

 

Die Caritas Euskirchen - wo, wie und für wen wir tätig sind, erfahren Sie in dem oben stehenden Film.

 
 



Das aktuelle Thema

 

 

 

Caritas im Erzbistum

Kaum Entkommen aus Hartz IV für ungelernte Langzeitarbeitslose
13.03.18 - Echte Aus- und Weiterbildung: Kölner Diözesan-Caritasverband fordert Trendwende bei Qualifizierungsangeboten

Pressefrühstück zum Thema Wohnungsnot
13.03.18 - Gespräch mit Betroffenen und Caritas-Experten am 21. März

Damit soziale Teilhabe nicht baden geht: Caritas ermöglicht Vorschulkindern Schwimmkurse
12.03.18 - Vorstellung des Projekts Delfin-Freunde: Pressekonferenz im Schwimmbad Düsselstrand am 16. März

 
Zum Seitenanfang Seite weiterempfehlen Druckversion Kontakt  Barrierefrei Datenschutz  Impressum