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Vergessenen Kindern eine Stimme geben

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Caritas-Suchthilfe beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche - Projekt „Chance for Kids“ ermöglicht Schulungen für Profis und Vernetzung

 

Angst und Unsicherheit, Mangel an emotionaler Zuwendung und der Verlust von Geborgenheit – dies sind die Kennzeichen einer Kindheit im Schatten elterlicher Sucht. Auf 2,6 Millionen wird die Zahl der Kinder aus suchtkranken Familien von Experten geschätzt. Sehr früh übernehmen diese Kinder Verantwortung für die Eltern und springen in die Bresche, wenn die Erwachsenen – krankheitsbedingt - ausfallen. Nicht selten erledigen die Kinder den Haushalt und versorgen die kleineren Geschwister. Und oftmals kümmern sie sich so sehr um die Bedürfnisse ihrer Eltern, dass sie darüber verlernen, Kind zu sein. Andererseits sind diese Kinder, laut aktueller Forschung, häufig extrem widerstands-fähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenserfahrenen Erwachsenen entwickeln.

 

Eine bundesweite Aktionswoche mit dem Titel „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ will von 10. bis 16. Februar 2019 Öffentlichkeit und Medien stärker auf die Situation dieser Kinder aufmerksam machen. Initiatorin der Aktionswoche ist NACOA Deutschland (www.coa-aktionswoche.de) - Interessenvertretung für Kinder aus suchtbelasteten Familien e.V. Die Suchthilfe der Caritas Euskirchen beteiligt sich mit einem Infoabend für Betroffene, Fachkräfte und Interessierte. Caritasmitarbeiterin Dorothee Koch bietet Informationen zu Kindern suchtkranker beziehungsweise psychisch erkrankter Eltern. Hierbei geht es um Familiendynamik und die Situation und Erlebniswelt der betroffenen Kinder. Die Expertin stellt Hilfs- und Unterstützungsangebote des Projekts „Netzwerk FREIO“ der Caritas Euskirchen vor, geht aber auch auf vernetzte Angebote im Kreis Euskirchen ein.

 

Koch arbeitet seit vielen Jahren mit Betroffenen und leitet die „Regenbogengruppe“ der Caritas, ein wöchentliches Gruppenangebot des Projekts „Netzwerk FREIO“, für Kinder und Jugendliche aus Familien, deren Eltern entweder suchtkrank sind und/oder an einer psychischen Erkrankung leiden. Die Kinder treffen sich, um gemeinsam zu spielen, zu reden und zu toben. Das Gruppenangebot hilft ihnen, Freundschaften zu schließen, eigenen Fähigkeiten zu erproben und Kind sein zu können.

 

Außerdem bietet die Caritas über „Chance for Kids“ spezielle Multiplikatoren-Schulungen für Erzieher, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen und Lehrer an. „Chance for Kids“ ist ein Projekt des Diözesan-Caritasverbandes Köln für betroffene Kinder, die Caritas Euskirchen ist ein Projektstandort in der Diözese. Interessierte Fachleute können sich an die Suchthilfe der Caritas unter der Rufnummer 02251/650350 oder per E-Mail unter suchthilfe@caritas-eu.de wenden.

 

Der Infoabend findet am Donnerstag, den 14. Februar, in den Räumen der Suchthilfe, Kapellenstraße 14, in 53879 Euskirchen statt. Beginn ist 18:30 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Kontakt und Infos:
Suchthilfe der Caritas Euskirchen
Tel. 02251/650350
suchthilfe@caritas-eu.de

 

Informationsabend „Digitale Medien und deren Nutzung durch Kinder und Jugendliche“

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Das Internet, Computer- und Konsolenspiele, aber auch Smartphones und Tablets haben eine immer größere Rolle im Alltag von Kindern und Jugendlichen eingenommen. Digitale Medien bieten einerseits unzählige Möglichkeiten, werden etwa in der Schule im Unterricht eingesetzt. Andererseits sind das „Chatten“ und „Zocken“ mittlerweile feste Bestandteile im jugendlichen Alltag, sorgen oft für Konflikte innerhalb der Familie und rufen bei Eltern viele Fragen hervor.

 

Erziehungsberechtigte aber auch Kinder und Jugendliche bewegen sich hier häufig in einem Spannungsfeld, Medienkompetenz wird für alle Beteiligten immer wichtiger. Gerade Eltern stehen häufig zwischen dem Wunsch, ihren Kindern die, für ihre Zukunft wichtige, souveräne Nutzung digitaler Welten zu ermöglichen und der Sorge um die soziale Entwicklung ihres Nachwuchs.

 

Die Caritas Euskirchen möchte hier mit einem Infoabend Hilfestellung geben. Die folgenden Fragen werden an diesem Abend angesprochen und gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern bearbeitet: Ab wann sollte mein Kind ein Smartphone besitzen? Wie viel Zeit darf mein Kind vor dem Bildschirm verbringen? Woran merke ich, dass mein Kind missbräuchliches oder sogar süchtiges Verhalten zeigt?

 

Der Infoabend findet am Dienstag, den 12.Februar 2019, ab 18:00 Uhr in den Räumen der Caritas Fachambulanz Sucht , Kapellenstr. 14 in Euskirchen statt und richtet sich an Eltern, Kinder, Jugendliche und alle, die sich für dieses Thema interessieren. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
 

Kontakt und Infos:
Caritas Fachambulanz Sucht
Fachstelle für Suchtvorbeugung
Tel. 02251/65035-0
ffs@caritas-eu.de

 

Neue ehrenamtliche DemenzhelferInnen qualifiziert

Gemeinsam mit den frischgebackenen ehrenamtlichen Demenzhelferinnen und Helfern freute sich Caritasmitarbeiterin Silvia Krüger (r.) über den erfolgreich abgeschlossenen Kurs „Gemeinsam Brücken bauen“.Gemeinsam mit den frischgebackenen ehrenamtlichen Demenzhelferinnen und Helfern freute sich Caritasmitarbeiterin Silvia Krüger (r.) über den erfolgreich abgeschlossenen Kurs „Gemeinsam Brücken bauen“.

 

Gemeinsam Brücken bauen - Caritas Euskirchen qualifizierte ehrenamtliche Demenzhelferinnen und Helfer

 

Mit einer kleinen Feierstunde in der Begegnungsstätte „Café Insel“ des Caritas-Servicezentrums Demenz und Hospiz fand jetzt der Qualifizierungskurs „Gemeinsam Brücken bauen“, welchen die Caritas Euskirchen mit Unterstützung des Katholischen Bildungswerks durchführte, seinen Abschluss. 11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen erhielten von der Koordinatorin der Demenzhilfe, Silvia Krüger, ihre Zertifikate und können nun künftig als ehrenamtliche Demenzhelfer tätig werden.

 

Der Kursus umfasste insgesamt 40 Unterrichtsstunden und orientierte sich an den Rahmenbedingungen der Landesinitiative „Demenz-Service NRW“.

Die  Teilnehmenden wurden in dieser Schulung befähigt, Menschen, die an Demenz erkrankt sind zu betreuen und mit ihnen Zeit zu gestalten. Auf dem Lehrplan standen neben der Information über Patientenverfügung und den Methoden der Beschäftigung und Betreuung unter anderem auch eine Einführung in den Umgang mit Verhaltensweisen Demenzkranker. Ebenso wurden die Bereiche Abschied, Trauer und Tod angesprochen und die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle reflektiert.

 

Ein neuer Kurs startet Ende April 2019. Er wird wieder 40 Unterrichtseinheiten umfassen und im Servicezentrum Demenz Café Insel“ der Caritas, Frauenberger Straße 2-4 in 53879 Euskirchen stattfinden. Die genauen Termine werden von der Caritas Euskirchen noch bekannt gegeben.

 

Infos bei Silvia Krüger unter 02251/126712 oder per E-Mail: demenz@caritas-eu.de

 

BUNT geht an den Start

Gemeinsam mit LEADER-Regionalmanager Peter Wackers (3.v.l.), dem 1. stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Weilerswist, Heinz Oberrem (3.v.r.), der Verwaltungsleiterin des Seelsorgebereichs Zülpich, Claudia Rumbach (2.v.r.) und dem Zülpicher Bürgermeister Ulf Hürtgen (r.) stellten Caritasvorstand Martin Jost (1.v.l.) und sein Mitarbeiter Carsten Düppengießer (2.v.l.) das Projekt BUNT im Katholischen Familienzentrum St. Peter Im Wingert in Zülpich offiziell vor.Gemeinsam mit LEADER-Regionalmanager Peter Wackers (3.v.l.), dem 1. stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Weilerswist, Heinz Oberrem (3.v.r.), der Verwaltungsleiterin des Seelsorgebereichs Zülpich, Claudia Rumbach (2.v.r.) und dem Zülpicher Bürgermeister Ulf Hürtgen (r.) stellten Caritasvorstand Martin Jost (1.v.l.) und sein Mitarbeiter Carsten Düppengießer (2.v.l.) das Projekt BUNT im Katholischen Familienzentrum St. Peter Im Wingert in Zülpich offiziell vor.

 

Vernetzen. Begleiten. Unterstützen. Das sind die Hauptziele von BUNT.


BUNT steht für Börde Unterstützungsnetzwerk Teilhabe und ist ein Projekt der LEADER-Region Zülpicher Börde in Trägerschaft der Caritas Euskirchen. Mit dem Projekt will die Caritas Euskirchen in den kommenden drei Jahren in Zülpich und Weilerswist mit „BUNTen-Angeboten“ insbesondere Familien durch bürgerschaftliches Engagement unterstützen. Weitere Zielgruppen sind Geflüchtete, neuzugewanderte Menschen, Neubürger sowie die „alteingesessenen“ Bürger der beiden Kommunen. An den beiden Standorten sollen „BUNTe-Angebote“ Neubürger aus den umliegenden Ballungszentren und Geflüchtete in das bestehende Sozialgefüge der gewachsenen Ortsteile integrieren.


Los geht es in Zülpich, wo im Kath. Familienzentrum St. Peter Im Wingert ein „BUNTes Büro“ eingerichtet wird. Im Herbst kommt BUNT dann nach Weilerswist, in das DRK-Familienzentrum Weilerswist Süd.

 

Die „BUNTen Büros“ fungieren als Begegnungsstätte für Bürger und ehrenamtliche Mitarbeiter und sollen Treffpunkt für Schulungen, Begleitgespräche und offene Angebote sein. „Hierzu suchen wir ab sofort interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich in das Projekt einbringen möchten“, so der Projektverantwortliche Carsten Düppengießer.

 

Seine Kollegin Lydia Honecker übernimmt die Koordination vor Ort und wird das „Gesicht“ von BUNT in den beiden Kommunen sein. „Wir streben mit BUNT ein breites Netzwerk vieler verschiedener Partner an. Besonders freuen wir uns über die Unterstützung des Seelsorgebereichs und der Stadt Zülpich, der Gemeinde Weilerswist und des Kommunalen Bildungs- und Integrationszentrums (KoBIZ) des Kreises Euskirchen zum Projektstart“, betont Düppengießer. Interessierte können sich ab sofort bei Lydia Honecker unter der Rufnummer 02251/79474-10 oder per E-Mail unter lydia.honecker@caritas-eu.de melden


„Anonymität findet sich mittlerweile nicht ausschließlich in den großen Städten und Ballungszentren. Auch kleine Gemeinden kämpfen hier zunehmend mit Problemen. Unser Projekt soll hier eine Basis schaffen, sich diesen Problemen anzunehmen und Lösungsansätze zu erarbeiten.“ so Caritasvorstand Martin Jost. Dem schließt sich auch der Regionalmanager der LEADER-Region Zülpicher Börde, Peter Wackers, an. „Mit sozialen Projekten wie BUNT sprechen wir die Bürgerinnen und Bürger in der Zülpicher Börde direkt an. Vor allem das Miteinander im ländlichen Raum ist für die Entwicklung einer Region elementar wichtig und nicht zu unterschätzen. Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt, das für die Menschen in der LEADER-Region Zülpicher Börde zahlreiche Mehrwerte mit sich bringen wird“, so Wackers.

 

Das Projekt BUNT ist gefördert durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Schirmherrschaft für Taschengeldbörse

Ein breites Netzwerk aus Kooperationspartnern und Sponsoren unterstützt das Projekt „Taschengeldbörse Euskirchen“ des Vereins feder e.V. (Forum Ehrenamt der Euskirchener Region) für das unser Vorstand Martin Jost (6.v.r.) die Schirmherrschaft übernommen hat.Ein breites Netzwerk aus Kooperationspartnern und Sponsoren unterstützt das Projekt „Taschengeldbörse Euskirchen“ des Vereins feder e.V. (Forum Ehrenamt der Euskirchener Region) für das unser Vorstand Martin Jost (6.v.r.) die Schirmherrschaft übernommen hat.

 

Oma Gerdi hat Probleme mit der Bedienung ihres Smartphones - die Jugendliche Anna hätte gern ein neues Laptop für ihre Hausaufgaben. Beiden kann mit einem neuen Projekt des Vereins „feder e.V.“ (Forum Ehrenamt der Euskirchener Region) geholfen werden - der „Taschengeldbörse Euskirchen“.

 

Der kleine Film, den Studierende der Wirtschaftsfachschule des Berufskollegs in Kall produziert haben, bildete den Einstig in die jetzt erfolgte offizielle Vorstellung des Projekts, für das Caritasvorstand Martin Jost die Schirmherrschaft übernommen hat. Die Idee dahinter: Ältere Menschen benötigen Unterstützung, etwa im Umgang mit Computern und Smartphone oder im Garten und im Haushalt. Junge Menschen zwischen 14 und 20 Jahren haben Lust zu helfen und möchten sich ihr Taschengeld aufbessern. Die „Taschengeldbörse Euskirchen des Vereins „feder e.V.“ bringt nun beide zusammen.

 

Neben den Studierenden der Wirtschaftsfachschule, die außer dem Film das Logo für das Projekt entwickelt haben und maßgeblich an der Ausarbeitung des Konzepts beteiligt waren, unterstützen die Kreisstadt Euskirchen sowie Diakonie und Caritas Euskirchen als Kooperationspartner die Taschengeldbörse. Als Sponsoren konnte „feder e.V.“ die Raiffeisenbank Voreifel, die Sparda-Bank, die Volksbank Euskirchen, die KSK-Bürgerstiftung Kreis Euskirchen und die Bürgerstiftung der Stadt Euskirchen gewinnen.

 

„Mit der Taschengeldbörse finden Menschen zusammen. Sie können das Zusammenleben der Generationen positiv beeinflussen und leisten überdies einen kleinen Beitrag zur Unterstützung einer selbstbestimmten Lebensführung hilfebedürftiger Menschen in ihrer häuslichen Umgebung“, so Schirmherr Martin Jost. Auch der 1. Beigeordnete der Kreisstadt Euskirchen, Johannes Winckler, betonte in seinem Grußwort: „Es freut mich ganz besonders, dass Feder mit der Taschengeldbörse Brücken baut.“ Mit dem Projekt kämen Menschen unterschiedlicher Generationen in Kontakt, man könne voneinander lernen und neue Dinge erleben.

 

Der Verein „feder e.V.“ fungiert als Mittler zwischen Alt und Jung und führt mit allen Interessenten persönliche Gespräche im Vorfeld. Hierzu stellt die Caritas dem Verein jeden Montag von 15 bis 18 Uhr einen Raum im „Café Insel“, Frauenberger Str. 2-4 in Euskirchen zur Verfügung. Interessenten können sich bei „feder e.V.“ unter der Rufnummer 01784181134 oder per E-Mail unter tgb@forum-ehrenamt-eu.de melden.

 

Rotarier unterstützen Geflüchtetenhilfe

Gemeinsam mit Boris Brandhoff (l.) vom DRK Kreisverband Euskirchen konnten unser Vorstand Martin Jost (3.v.l.) und Caritasmitarbeiter Carsten Düppengießer (4.v.l.) eine Spende des Rotary Club Euskirchen Burgfey entgegennehmen. Jeweils 3.000 Euro überreichte Club-Präsident Dr. Wenzel Gehlen (2.v.l.) symbolisch an die beiden Wohlfahrtsverbände. Die Spende kam auf Vermittlung des Bürgermeisters der Kreisstadt Euskirchen, Dr. Uwe Friedl (r.), zustande. Gemeinsam mit Boris Brandhoff (l.) vom DRK Kreisverband Euskirchen konnten unser Vorstand Martin Jost (3.v.l.) und Caritasmitarbeiter Carsten Düppengießer (4.v.l.) eine Spende des Rotary Club Euskirchen Burgfey entgegennehmen. Jeweils 3.000 Euro überreichte Club-Präsident Dr. Wenzel Gehlen (2.v.l.) symbolisch an die beiden Wohlfahrtsverbände. Die Spende kam auf Vermittlung des Bürgermeisters der Kreisstadt Euskirchen, Dr. Uwe Friedl (r.), zustande.

 

Der Bürgermeister der Kreisstadt Euskirchen, Dr. Uwe Friedl, war vor einiger Zeit von Vertretern des Rotary Club Euskirchen Burgfey angesprochen worden, für welchen Zweck im Rahmen der Flüchtlingshilfe eine Spende Verwendung finden könnte. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Fachbereichsleiter, Alfred Jaax, wurden zwei Projekte im Bereich Sprachkurse beziehungsweise Sprachförderung des DRK und der Caritas Euskirchen ausgewählt. Bürgermeister Dr. Uwe Friedl sagte jetzt bei der offiziellen Spendenübergabe: „Wir freuen uns, dass Caritas und DRK in diesem Bereich so aktiv sind, denn das Thema Integration ist ein Thema der Zukunft. Ich bin mir sicher, dass die Spende der Rotarier dort sinnvoll eingesetzt wird.“

 

Dr. Wenzel Gehlen, Präsident des Rotary Club Euskirchen Burgfey, erklärte, dass Rotary global und lokal Projekte im sozialen Bereich mit Spenden unterstützt. Aus gegebenem Anlass erfolgt hier eine Spende zur Flüchtlingshilfe. Anlässlich des Todes des ältesten Clubmitglieds im Jahre 2018 wurde von den Familienangehörigen um Spenden zugunsten der Flüchtlingshilfe gebeten. Der dabei erzielte Betrag wurde vom Rotary Club Euskirchen Burgfey auf 6.000 € aufgestockt und kommt nun dem DRK und dem Caritasverband Euskirchen für ihre Sprachförderungsprojekte zugute.

 

Caritasvorstand Martin Jost: „Zusätzlich zu den klassischen Sprachkursen sind Förderkurse wichtig, die Menschen auf den Alltag in Ausbildung oder Beruf vorbereiten und sie spezifisch unterstützen. Hier setzen wir mit dem Projekt BeNe an.“ Das Projekt BeNe – Berufsschulerfolg für Neuzugewanderte steht noch am Anfang. Geplant ist „Nachhilfe“ etwa in Deutsch, Mathematik, Sozialkunde und Englisch für Geflüchtete und Migranten in Ausbildung oder Ausbildungsvorbereitung, immer mit dem Fokus auf Spracherwerb und Sprachkompetenz.

 

Das DRK führt mit der Spende ein bereits etabliertes Projekt weiter. Für ein Sprachprojekt wurden Sprachlehrkräfte gewonnen, die Deutsch als Zweitsprache unterrichten. Das DRK-Projekt unterstützt Schülerinnen und Schüler aus der Unter- und Mittelstufe der Gesamtschule Euskirchen und der Marienschule in Deutsch als Zweitsprache. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der Pfarrgemeinde St. Martin in Euskirchen. Boris Brandhoff, Leiter der Integrationsagentur des DRK: „Wir halten die Zweitsprachenförderung für enorm wichtig. Das Projekt läuft sehr gut und wir sind froh, dass wir es mit Hilfe dieser Spende fortführen können.

 

Die Vertreter beider Organisationen dankten Club-Präsident Dr. Gehlen sehr herzlich für die großzügige Spende des Rotary Club Euskirchen Burgfey.

Wir qualifizieren Wohnungspaten für Geflüchtete

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Neben Sprache und Arbeit / Ausbildung ist die eigene Wohnung ein wichtiger Meilenstein für Geflüchtete auf ihrem Weg in die Integration in ihre neue Heimat. Der Weg dorthin ist für unsere neuen Nachbarn häufig mit hohen Hürden besetzt. Wie funktioniert der Wohnungsmarkt? Was muss ich beachten? Was erwarten potenzielle Vermieter von mir?

 

Möchten Sie Ihre Neuen Nachbarn auf diesem Weg begleiten? Dann werden Sie Wohnungspate! Wir qualifizieren und begleiten Sie auf Ihrem Weg.

 

Kontakt, Infos und Anmeldung unter 02251/79474-15 oder per E-Mail: peter.mueller-gewiss@caritas-eu.de

Repair-Café

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Nachdem im letzten November, anlässlich der Europäischen Woche der Abfallvermeidung unter dem Motto „Gib Dingen ein zweites Leben“, ein erster Reparaturtreff im „Café International“ der Caritas stattgefunden hat, nimmt das „Repair-Café“ in Euskirchen nun regelmäßig Fahrt auf.

 

Die Caritas Euskirchen ihr „Repair-Café“ künftig an jedem zweiten Freitag im Monat, in der Zeit von 15 bis 17 Uhr, im „Café International“, In den Herrenbenden 1, in 53879 Euskirchen an. Um eine vorherige Anmeldung bei Peter Müller-Gewiss unter der Rufnummer 02251/79474-15 wird gebeten. Nicht reparable Dinge müssen von den Gästen wieder mitgenommen werden, eine Entsorgung durch die Caritas Euskirchen ist nicht möglich.

 

Zum Info-Flyer geht es hier...

 

Die Caritas Euskirchen - wer wir sind und was wir tun

 

Die Caritas Euskirchen - wo, wie und für wen wir tätig sind, erfahren Sie in dem oben stehenden Film.

 
 



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